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Fischzucht

Weltweit ist die Rede von rückläufigen Fangquoten, Überfischung sowie Meeres- und Gewässerverschmutzung bei gleichzeitig zunehmender Nachfrage nach frischem Fisch. Diese Bedarfslücke wird heute bereits zu 30 bis 40 % aus Aquakulturen gedeckt. Bis Mitte dieses Jahrhunderts werden es sogar 50 % sein. Besonderes Interesse gilt damit landbasierten Aquakulturen in Kreislaufanlagen.

Die von der WPH GmbH entwickelte Kreislaufanlage wird in unmittelbarer Nähe mit einem Gewächshaus betrieben. Dabei übernehmen die darin kultivierten Pflanzen einen wichtigen Teil der Wasserreinigung. Überschüssige Nitrate und Reststoffe aus der Fischzucht können außerdem direkt als Düngemittel weiterverwendet werden.

Kreislaufanlagen

High-Tech-Fischzucht

Bei Kreislaufanlagen wird das Prozessabwasser biologisch und mechanisch umgewandelt bzw. gereinigt, um anschließend wieder dem Aufzuchtsystem in aufbereiteter Form zugeführt zu werden. Prozesswasser aus der Zuchtanlage wird einem Siebtrommelfilter (möglicher Filtergrad: 20 µm) zugeleitet und anschließend biologisch und UV-behandelt.

Das hierdurch gereinigte Wasser kann dann in der Gärtnerei eingesetzt werden. Feste Rückstände der Filtration werden von einem weiteren Filter mit einer biologischen Filtermasse zu nährstoffreichem Humus weiterverarbeitet.

Bei Anlagen mit dezentraler Klärtechnik (integriert rezirkulierende Aquakultur-System – kurz: IRAS) findet die Klärtechnik im und unmittelbar an jedem Aufzuchtbecken statt. Dadurch wird das Risikopotential gegenüber Anlagen mit zentraler Klärtechnik minimiert, wo im Fall eines Krankheitsbefalls die gesamte Biomasse und Aufzucht gefährdet ist. IRAS-Anlagen sind außerdem hochflexibel und skalierbar.

Durch den stetigen Kreislauf von Prozesswasser zwischen Fischzucht und Gewächshaus werden Wassereinsparungen von bis zu 80 Prozent ermöglicht. Die Kreislaufanlage der WPH GmbH arbeitet dadurch überaus umweltschonend und wirtschaftlich.

Die bei den vorhandenen Produktionsprozessen erzeugte Abwärme kann direkt dazu genutzt werden, die Wassertemperatur der Fischzucht anzupassen. Heizkosten können dadurch gesenkt werden.

Anlagen mit dezentraler Klärtechnik können zugleich auf die spezifischen Bedürfnisse verschiedener Fischarten eingehen. Die dezentrale Wasseraufbereitung ermöglicht es nämlich, verschiedene Wassertemperaturen oder Nitratwerte einzuhalten und verschiedene Fischarten gleichzeitig heranzuzüchten.

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